Mamasté - Was Yoga mit dem Mama-Alltag zu tun hat

March 28, 2019

 

 

Yoga praktizieren und Vegetarier sein - für beides muss man sich viel und oft erklären. 

"Als Yogalehrerin musst du ja dauerentspannt sein?!" (Na klar, ausschließlich! Mich stresst gar nichts mehr :))

"Yoga also. Aha. Macht jetzt irgendwie auch jeder." (Äh ja, Zähneputzen auch).

 

Für mich ist Yoga etwas ganz besonderes! Es ist keine Wer-hat-die-tollste-Leggings-Challenge oder wie schaffe ich eine halsbrecherische Position für ein Instagram Foto. Yoga ist auch kein herumturnen oder ein reines Ausführen von Körperhaltungen auf der Matte. Es ist viel mehr ein Gefühl oder eine Lebenseinstellung, wie ich mit mir selbst und mit anderen umgehe. Man könnte sagen es ist Selbstliebe, weil ich mich bewusst dazu entscheide, mir selbst Raum zu geben. Raum für meinen Körper, um sich auszudehnen und um ihn in seiner Ganzheit zu spüren. Raum für meinen Geist, der für ein paar Momente endlich mal zur Ruhe kommen darf, dabei still wird und sich nicht mehr länger wie wild im Kreis herum drehen muss. Raum für die Seele und die Gefühle, um sich zu zeigen, so wie sie eben gerade sind. Raum finden, um sich selbst zum Ausdruck zu bringen, um zur Ruhe zu kommen, um inneres Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit zu erspüren. Es ist einfach berührend schön, auf welche Art und Weise man durch Yoga wieder zu sich selbst findet oder neue Facetten an sich entdeckt. 

 

Yoga ist wie ein Spiegel. Die Haltungen die ich auf der Matte praktiziere, ähnelt oft sehr der Art und Weise, welche Haltungen ich in meinem Leben einnehme. Auf der Matte kann ich gut beobachten, wie ich gerade mit dir selbst umgehe, ob ich liebevoll zu mir oder streng mit mir bin, ob ich geduldig mit mir bin oder ob ich mich gerade selbst zu sehr antreibe.  Und während ich meinen Atem bewusst wahrnehme, in mich hinein entspanne, spüre ich mich und meinen Körper auf eine Weise, zu der ich im Alltag sonst nur wenig Gelegenheit finde. Für mich ist Yoga wie ein Tanz, der mich mit mir selbst verbindet und mir Kraft verleiht, die ich in herausfordernden Momente einsetzen kann.

 

 

Yoga und der Mama-Alltag mit Monkeymind

 

Du kennst ihn sicher auch, er ist dein täglicher Begleiter: Mr. Monkeymind. Er zeigt sich in Form eines Gedankenkarussells, der immerzu von Gedanken zu Gedanke springt, wie ein Affe von Baum zu Baum. Permanent schwirren unsere Gedanken umher, bereiten uns Ängste, Sorgen und Zweifel, lassen uns nicht zur Ruhe kommen.  Eigentlich unbedeutsame Gedanken werden aufgebauscht

 

Aber warum sich´s immer nur schwer machen, wenn es leicht auch geht. Yoga und Meditation haben eine nachhaltige Wirkung auf unseren Geist. Wir können unsere Gedanken dadurch besser kontrollieren und unsere Energie/ unseren Fokus bewusst auf andere Dinge (die uns gut tun) umlenken. 

 

Früher habe ich mich oft geärgert, wenn ich nicht genügend Zeit hatte. Irgendwie hat es mir immer überall an Zeit gefehlt. Zu wenig Zeit fürs Kind, zu wenig Zeit für den Haushalt, zu wenig Zeit für mich selbst, zu wenig Zeit um dies oder jenes zu erledigen.

 

Ich hab zunächst mit biegen und brechen versucht alles unter einen Hut zu bekommen. Hab mich mit anderen verglichen, mich schlecht gemacht und keine unbedingt liebevollen Selbstgespräche mit mir geführt: "Die anderen schaffen das auch. Streng dich noch mehr an."

 

Der innere Stress wurde dadurch immer größer, ich war frustriert, erschöpft, dauermüde und habe meinen Groll am Ende des Tages an meiner Familie ausgelassen. Durch Yoga und Meditation habe ich erkannt, dass ich dadurch keinem eine Hilfe bin, wenn ich stets versuche meinen Mangel (an Zeit, an Ruhe, an Selbstwert) auszugleichen. Ich habe begonnen mir Zeit für Yoga und Meditation zu nehmen, auch wenn es nur 5 Minuten waren, wichtig war mir dabei, meinen mich stets antreibenden Geist zur Ruhe zu bringen. Ich habe mein Mangeldenken in Überflussdenken umgewandelt. Ich habe mich bewusst dazu entschieden, selbstmitfühlend zu handeln und habe begonnen in Fülle zu denken und zu sprechen.

 

Und was hat sich dadurch verändert? Ich habe nun gefühlt viel mehr Zeit für alle die Dinge die mir wichtig sind.

 

 

 

Ich könnte dir noch viele solcher Beispiele nennen. Es hat sich sehr viel für mich verändert, seit ich Yoga lebe (und nicht nur auf der Matte ausführe). Es geht umso viel mehr, als sich in alle Richtungen zu verbiegen oder einem Trend zu folgen. Es verschafft dir Momente, in denen du bei dir selbst anzukommen und dich auftanken kannst, es gleicht dich aus und macht dich stark zugleich.

Und all das ist so essentiell, um den Mama Alltag bewältigen und ebenso genießen zu können. 

 

 

Und du, was ist mit dir? Bist du selbst ein leidenschaftlicher Yogi?  Was sind deine ganz persönlichen Yoga Benefits?

Vielleicht bist du auch neu in der Yogamamawelt und hast Lust es mal auszuprobieren? 

 

Ab Mai 2019 hast du die Gelegenheit dazu, dich an drei Sonntagen mit mir im Wald auf die Yogamatte zu schmeißen

(denn falls du es noch nicht weißt - ich bin Yogalehrerin). 

Ich lade dich ein, eine herrliche Yoga-Auszeit im Wald an meinem Lieblingsplätzchen (Lichtenberg OÖ) mit mir zu genießen.

Ruhig und entspannt in der Stille des Waldes, begleitet von Vogelgesang und dem Rauschen des Baches, darfst du dir eine Stunde

(9 -10 Uhr) nur für dich schenken. Tauche ein in deinen Körper, spüre ihn, nimm ihn bewusst wahr und tanke dich dabei mit allem auf, was du für deinen Alltag brauchst. Jeder Termin beinhaltet ein ganz besonderes Thema, dem wir uns widmen werden. In den nächsten Beiträgen erfährst du mehr darüber. Ich freue mich auf dich!

 

Alles Liebe und Mamasté,

Sabrina

 

 

 

 

 

 

 

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