Die hohe Kunst, sich als Mutter für sich Zeit zu nehmen

January 4, 2018

 

 

 

Mit Auszeiten ist es so eine Sache: Als Mutter wünscht man sich oft zwar nichts sehnlicher als das, aber meistens bleibt in der ganzen Alltagshektik einfach keine Zeit dafür oder es steht gerade niemand zur Verfügung der die Kinder übernimmt und manchmal ist man auch einfach nur zu faul um sich auch noch um sich selbst gut zu kümmern.

 

Stimmts?

 

Auch Selbstfürsorge kann lästig sein

Also manchmal bin ich so ausgelaugt, da scheint mir sogar die Selbstfürsorge als etwas anstrengendes. Hat man doch auch da das Gefühl, man sollte irgendwas "sinnvolles" oder "produktives" tun. Das heißt ich muss mir nun also auch noch Gedanken darüber machen, was ich denn anständiges anstellen könnte. Vielleicht ein neues Hobby? Oder mal wieder joggen? Wann läuft der 10er Block des fast vergessenen Yogastudios eigentlich ab??

 

Anstrengend. Jetzt muss ich mich also auch noch um mich selbst kümmern...So ein Mist! Schon hat man sich mit dem eigentlich guten Willen, noch mehr Stress aufgehalst.

Ja, me-times fallen einem als Mutter deutlich schwerer, als in Zeiten in denen man kinderlos war. Auch dieser Bereich muss also neu gedacht werden.

 

Für mich war der erste wichtige Schritt, dass ich mich von dieser "sinnvollen Selbsfürsorge Anforderung" an mich selbst, verabschiedet habe. Sich gut um sich selbst zu kümmern heißt, ich mache selbstbestimmt das worauf ich Bock habe. Basta!

 

Und wenn das heißt, dass ich im Pyjama, gut zugedeckt auf der Couch liege und paralysiert an die Decke starre, dann ist das genauso wunderbar.

 

Mir hilfts auch zwischendurch einfach mal die Augen zu schließen und in mich rein zu hören, was mir gerade gut tun würde. Und das mach ich dann!

 

Me-time for beginners

Eine Auszeit muss auch nicht immer gleich ein Wellness Wochende bedeuten. Es kann auch die Tasse Kaffee am Morgen sein, die du in der Stille trinkst, das Schaumbad, auf das du dich schon die ganze Woche gefreut hast oder auch einfach mal mit der Lieblingsmusik im Ohr durch den Wald spazieren.

Die Kunst liegt darin, Momente zu schaffen, in denen du dich wieder einmal bewusst wahrnimmst, dich und deine Bedürfnisse erspürst und wieder ein Gefühl für dich und deine Befindlichkeit bekommst.

Es sind diese kleinen, aber wirklich feinen Momente die dir Kraft geben, dich ausbalancieren und ein warmes Gefühl in den Bauch zaubern. Auch Selbstfürsorge kann zur Gewohnheit werden. Man muss sich nur bewusst dafür entscheiden.

 

 

Happiness is a habit!

 

​Am Anfang des Monats, schreib ich mir daher auch immer gerne auf, worauf ich mich freue, was ich gerne

 

 

für mich tun würde und welche Herausforderungen der Monat mit sich bringt. So hat man einen guten Überblick, kann mit Stress gelassener umgehen und man nimmts mit den Zeiten für sich auch etwas ernster. 

 

Dabei konzentriere ich mich im Besonderen darauf:

 

Mein Fokus und Ziele im Januar

Worauf ich mich freue

Was womöglich eine Herausforderung für mich wird

Was ich für mich tun werde

 

​Du kannst dir das gerne hier downloaden!

 

 

 

 

 

 

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