#4 Advent: Absichtsloses Yoga

December 4, 2017

 

 

 

Huhu! Heute hat Dreifachmama und Bloggerin Verena was für dich. Es wird Ooooooommmmmm....

 

Yoga hilft viel, wenn es mit keiner Absicht ausgeführt wird. Yoga üben, um des Yogas willens. Nichts sonst. Ich tue mir da manchmal schwer, denn ich übe, weil ich meinen Körper in Form bringen will und weil ich mir ganz bewusst eine Auszeit nehmen will. Manchmal übe ich, weil ich ins Schwitzen kommen will oder abschalten will, aber fast immer habe ich eine konkrete Intention.

Dabei kommt derjenige Übende viel schneller in den Entspannungsmodus, der keine Ziele verfolgt, sondern sich einfach auf die Matte setzt und wartet.

So wie Astrid Lindgren sagt, man müsse schließlich auch noch Zeit haben um einfach nur aus dem Fenster zu gucken, so muss auch noch Zeit sein, um sich einfach einmal zum Nichtstun auf die Yogamatte zu begeben.

Sitzen und warten. Yoga als Auszeit. Dann passiert etwas. Dir fällt plötzlich eine Übung ein, die du mal gemacht hast, die entspannend war. Du hast Lust sie auszuprobieren. Dann fällt dir eine andere, ähnliche Stellung ein und schon bit du mitten im Yogaflow.

Wer noch nicht so viele Asanas kennt, für den ist es hilfreich, in einem Yogabuch zu blättern Videos zu gucken und, ganz wichtig, immer wieder zum Yoga-Unterricht zu gehen. Wer Yoga-Wissen ansammelt, kann viel besser intuitives Yoga üben.

 

Warum auf die Matte?

Die Matte ist wie ein Zwischenraum, wie eine Zäsur, ein Pausenzeichen. Sie führt symbolisch verortet den Raum der Pause vor Augen. Wer auf der Matte sitzt, ist plötzlich in einem anderen Zeit-Raum. Jetzt sitzt du schon mal, da kannst du auch ein wenig dort bleiben, um abzuschalten. Die Alltagszeit ist schon angehalten.

Der oben angesprochene zweite Effekt, den Yoga bei mir auslöst, ist ein ebenso wichtiger: Durch die regelmäßigen Auszeiten, die ich auf der Matte verbringe, gelingt es mir manchmal, mich im Alltag weniger aufzuregen, mich zurückzunehmen und distanziert auf das Geschehen zu blicken.

 

Ich wünschte ich könnte das immer, aber an den Tagen, an denen ich mich morgens auf die Matte bequeme und zwischen 30 und 90 Minuten yogiere, gelingt es mir definitiv besser. Das ist eine Tatsache!

 

Ich wünsche mir sehr, dass ich mit der Zeit besser darin werde, meinen inneren Schweinehund zu überreden, jeden Morgen auf der Yogamatte zu beginnen, aber da wären wir schon bei den guten Neujahrsvorsätzen... Noch ist Advent und wenn ihr Lust habt, guckt auch mal in den #karmakalender, das ist der Blogger-Adventskalender von Mamirocks zum Thema nachhaltige Weihnachten mit Geschenkideen und Upcycling, Rezepten und DIY, Verlosungen, Bekanntmachungen, Nachdenklichem und Ideen für Eure Kinder. Es geht auch immer wieder um Auszeiten, Achtsamkeit, Bewusstheit, Yoga und Zeit haben...

 

Alles Liebe, Verena

 

 

 

 

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