Wie schafft Mama sich Freiräume?

November 13, 2017

 

Viele Mütter fragen sich, wie es anderen Mamas gelingt sich Freiräume zu schaffen bzw. wie sie neben Alltag, Familie, Beruf & Co tatsächlich zu ihren Auszeiten kommen. Ich habe mich die letzten Monate viel mit dieser Frage beschäftigt, habe Mamas in unterschiedlichen Lebenssituationen dazu befragt und Experten zurate gezogen.

Die Grundstimmung der meisten Mamas ist dieselbe: Alle sehnen sich nach Freiräumen, haben aber oft zu wenig davon und sind der Meinung, dass diese gut organisiert und geplant werden müssen, damit sie überhaupt zustande kommen.

 

Wie schafft man sich nun Freiräume im Alltag? Wie gelingen Auszeiten?    

 

Gute Planung.

Damit man regelmäßig zu Freiräumen kommt, ist etwas Planung im Vorfeld notwendig. Mein Lieblingsgeheimtipp einer Mutter: Sich am Anfang der Woche die Auszeit(en) im Kalender notieren wie einen Termin. So bekommen Mama-(Aus)Zeiten die gleiche Priorität zugesprochen, wie Aufgaben, Erledigungen und Termine, die so anfallen.

 

Die Zeit, wenn die Kinder schlafen für sich nutzen.

Das kann während eines Mittagsschläfchens oder abends wenn alle im Bett sind sein. Auch in diesen kurzen Auszeiten, ich nenne sie gerne Auszeit Quickies, ist es möglich sich zu entspannen und Kraft für den restlichen Tag zu tanken. Gute Laune inklusive. Ein Buch lesen, die Lieblingsmusik auflegen, meditieren, die Yogamatte ausrollen und ein paar Übungen machen, ohne Zwischenrufe oder Unterbrechungen einen Film anschauen, nähen, stricken, häkeln - alles was Freude bereitet und entspannt soll unternommen werden.

 

In der Ruhe liegt die Kraft.

Sich auf etwas konzentrieren, auch hier nicht 100 Dinge auf einmal angehen. Wichtig ist vor allem, dass man sich bewusst Zeit für etwas nimmt. Auch wenn dieses "Etwas" ins Narrenkastl starren bedeutet. Am meisten Kraft wird dann geschöpft, wenn es gelingt, innerhalb kurzer Zeit herunterzukommen und einfach abzuschalten.

 

Das Umfeld um Unterstützung bitten.

Keine Mama kann immer alles alleine schaffen. Keine Mama kommt ohne Unterstützung zu ihren Freiräumen. Längere Auszeiten, für ein paar Stunden, einen ganzen Tag oder sogar über ein Wochenende müssen einfach etwas besser geplant werden.

 

Organisation, ist (wie immer) alles! 

Mehrere Mamas berichteten, dass sie sich im Vorfeld überlegen was sie gerne machen wollen und dann mit der Familie oder Freunden abklären wer Zeit hat sich um die Kinder zu kümmern. Spontanität bei Auszeiten funktioniert mit Kindern leider nur mehr selten, es muss einfach gut geplant werden, dann klappt es auch. Eine 4-fach Mama hat mir erzählt, dass sie, wie man sich vorstellen kann mit 4 Kindern, nur sehr wenig Zeit für sich hat. Dennoch sind ihr Freiräume sehr wichtig und daher hat sie mit den KIndern folgendes vereinbart: Jeden Mittag gibt es eine allgemeine Mittagspause. 30 Minuten. Die kleineren Kinder schlafen und die Großen spielen für sich. Alle wissen Bescheid und stellen sich wie selbstverständlich darauf ein, dass Mama dann eine halbe Stunde Pause hat. In dieser Zeit legt sie sich gemütlich in ihr Bett, liest in ihrem Buch oder lauscht einer geführten Meditationsreise.

 

Immer schön locker bleiben.

Es bringt nichts sich selbst unter Druck zu setzten mit zu vielen Erwartungen und es ist im Allgemeinen nicht ratsam, sich gleich zu viel vorzunehmen. Es gibt einfach besonders stressige Tage da sind keine Auszeiten drin. Da dann einfach akzeptieren, dass es so ist, sich keinen Stress machen. Eine Mama erklärte mir, dass sie an solchen Tagen während dem Kochen oder putzen ihre Lieblingsmusik aufdreht und dass sie dann laut dazu mitsingt. Das verhilft ihr immer zu guter Laune und positiver Energie, auch wenn der Tag noch so stressig ist.


Bewusst den Moment genießen!

Wenn man sich gerade in einer Auszeit befindet - genießen, genießen, genießen. Versuchen nicht daran zu denken was man später noch alles tun muss, wann man die Kinder wo abholen muss, was noch eingekauft werden soll, usw. Im Hier und Jetzt sein.

 

...und was noch...

Am besten niemals den Humor verlieren....alles ist eine Phase und geht wieder vorbei - zu dieser Überlebensstrategie bzw. Denkweise im Alltag haben die meisten Frauen geraten :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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